Public Eye (ehemals Erklärung von Bern) setzt sich seit über 50 Jahren für globale Gerechtigkeit ein. Die Organisation fokussiert sich auf die Aufdeckung von Menschenrechtsverletzungen und Umweltvergehen durch Schweizer Unternehmen im Ausland. Durch investigative Recherche und politische Kampagnen kämpft Public Eye gegen unfaire Handelspraktiken, Korruption und für mehr Transparenz in der Wirtschaft. Ich schätze diese Berichte sehr, da sie eine notwendige, andere Perspektive aufzeigen.
Die Realität vor Ort und unsere Mitverantwortung
Dabei zeigt sich oft eine komplexe Realität: Schweizer Unternehmen passen sich häufig lokalen Eliten an, die ihre eigenen Landsleute teils noch rücksichtsloser ausbeuten. Dennoch stehen wir in den reichen Ländern in der Pflicht, Menschenrechte einzufordern und Missstände zu publizieren. Mit unserem Konsumverhalten und politischen Handeln tragen wir eine Mitverantwortung. Viele Menschen spüren diesen Drang, etwas zu bewegen, fühlen sich aber oft machtlos. Bei meinen Einsätzen auf Hauptversammlungen lerne ich zudem die Argumentation der „anderen Seite“ kennen – ein Dialog, den ich auch auf meinem dokumentiere.
Philanthropie neu denken: Aktiv werden zu Lebzeiten
Am 23. März 2026 besuchte ich einen Anlass von Public Eye, bei dem Fragen rund um das Testament im Zentrum standen. In den Gesprächen wurde deutlich: Viele Menschen wollen sich bereits während ihrer Lebenszeit engagieren und nicht erst nach dem Tod Wirkung entfalten. Hier mein Beitrag:
